Yogalehrerausbildung

Studiengang zum Yogalehrer/in des neuen Yogawillen

Studiengang zum Yogalehrer/in des Neuen Yogawillens

3-jähriges Grundlagenstudium & 1-jähriges fachspezifisches Aufbaustudium im heilkundlichen, künstlerischen oder pädagogischen Bereich

 

Die ästhetisch-künstlerische Asanagestaltung als Ausdruck seelisch-geistiger Gesetze

Die Lehrerpersönlichkeit in der pädagogischen Arbeit und die Kunst der Korrektur

Die Charakter- und Ich-Stärkung im Yoga und die Sinnübertragung auf das soziale Leben

Ausbildung

Mit diesem Angebot eines mehrjährigen Yogalehrerstudienganges freuen wir uns, die Möglichkeit zu eröffnen, den Yoga in einem ganz neuen Licht kennen, studieren und praktizieren zu lernen. Dabei ist es uns ein besonderes Anliegen, dass der Yoga in seinem eigentlichen spirituellen Sinnverständnis eine zeitgemäße und den schöpferischen Menschen ansprechende Ausdrucksmöglichkeit erhält. Richten wir den Blick auf die gegenwärtige Zeit und Kultur, so erscheint wohl nichts dringlicher als eine Förderung und Entfaltung der seelischen und individuellen Kräfte des Menschen. Diese gelangen gerade dann in eine günstige Entwicklung und Erkraftung, wenn sich der Mensch mit wirklich tragfähigen und authentischen Gedanken und Inhalten einer seelisch-geistigen Sichtweise forschend auseinandersetzt und diese wiederum auch im täglichen und sozialen Dasein integrieren lernt. Der Yoga erfährt dadurch jenen heilsamen in die Welt gerichteten Außenbezug, der auf freiheitliche Weise unmittelbar gestaltend und kulturerbauend seinen Ausdruck nehmen kann.

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Ausbildungsinhalte

Die Inhalte der Ausbildung gliedern sich in folgende Themen:

Asanakunde, freie Atemschule und Pranayama, Meditation und Seelenübungen

Die asana, die Körperübungen des Hatha-Yoga, bilden den zentralen und künstlerischen Mittelpunkt im Berufsfeld des Yogalehrers. Dabei lernen wir die asana in einem ganz neuen und erweiterten Sinnzusammenhang kennen und verstehen. Wir ergründen ihre inneliegende Dimension, entwickeln tiefere Empfindungen, die dem Wesen der Übung entsprechen, und lernen schließlich auch, wie wir die asana auf authentische und integrative Weise im Yogaunterricht anleiten und vermitteln können. Es ist die wunderbare Möglichkeit dieses Yoga, dass der Praktizierende lernt, wie die Auseinandersetzung mit der Übung zu einem künstlerischen und schöpferischen Prozess werden kann, der wiederum für einen selbst wie auch für das Umfeld zu einem belebenden Aufbau führt und neue Entwicklungsräume eröffnen kann. Das Praktizieren wird ausgehend von erweiterten Gedanken und Inhalten zu einem den ganzen Menschen durchgestaltenden Lern- und Übungsfeld.

Des Weiteren bilden die cakra – die Energiezentren – ein wesentliches Element der inhaltlichen und praktischen Auseinandersetzung. Diese lernen wir in ihren verschiedenen Bezügen und kosmischen Empfindungsqualitäten, lebendig zu durchdringen und in der asana-Praxis aktiv einzubeziehen. Schließlich beschäftigen wir uns auch mit der wichtigen Frage, wie sich der inneliegende Lernschritt einer Yogaübung auf praktische Weise im täglichen und sozialen Leben integrieren lässt.

Die Ausbildung umfasst ein intensives Studium der Grundstellungen des Yoga. Die Fachkunde beinhaltet dabei sowohl die praktische und technische Ausführung als auch die damit verbundene seelische Dimension der Übung. Ebenso wollen wir der Entwicklung geeigneter pädagogischer Fähigkeiten zur Übungsanleitung, Demonstration und zu weiterführenden Korrekturen einen großzügigen Raum gewähren.

„Die Bewegung selbst ist die höchste aller Künste und
sie ist die Musik der schaffenden, zur Vollkommenheit
drängenden Wirklichkeit.“ (Heinz Grill)

Der Gedanke der fortgeschrittenen asana und die ansteigende Bewusstseinsdimension

 

Neben den Grundstellungen werden auch fortgeschrittene asana immer wieder ein praktisches und ästhetisches Übungsfeld darstellen. In der Ausführung von schwierigen und anspruchsvollen Stellungen wie der Taube, dem Diamanten oder auch dem Tänzer spielt weniger eine übermäßige Gelenkigkeit des Einzelnen die entscheidende Rolle, sondern vielmehr die Fähigkeit, jene Form- und Gestaltungskraft aufzubringen, aus der heraus sich die Stellung auf künstlerische Weise plastiziert. Tatsächlich stellen die fortgeschrittenen asana einen höheren Anspruch an das Bewusstsein, dieses auch während der Ausführung in Übersicht und lenkender Bewusstheit aufrechtzuerhalten.

Wenn auch das Erarbeiten von fortgeschrittenen Yogaübungen durchaus von einem freudigen Ehrgeiz begleitet sein darf, so knüpft doch das gemeinsame Praktizieren an den Möglichkeiten des Einzelnen an und möchte diese auf zwanglose Weise fördern.

Themen in diesem Fachgebiet:

  • Praktische Asanakunde
  • Enstpannungs- und Körperwahrnehmungsübungen
  • Studium der Imaginationen, der seelisch-geistigen Sinnbilder der asana
  • Die sieben cakra oder Energiezentren
  • Seelische Empfindungsentwicklung zu den cakra und asana
  • Künstlerische Ausgestaltung der Übungen, die ästhetische Bewegungskunst
  • Anleitung, flexibles Umgehen mit Anfängern und Fortgeschrittenen
  • Hinführende und unterstützende Übungen und Variationen
  • Weiterführende Korrekturen (verbal, manuell, Demonstration, Gesten)
  • Soziabilität, die Sinnübertragung der Übung auf das Leben, die Charakterbildung
  • Fortgeschrittene asana
  • Indikationen und Kontraindikationen

    Freie Atemschule und Pranayama

    „Nicht wir oder die Lunge bringen den Atem hervor,
    der Atem bewegt uns und bewegt unser Seelenleben.“ (Heinz Grill)

    Wir beschäftigen uns mit den vielen ästhetischen, künstlerischen und manchmal auch fortgeschrittenen Stellungen des Yoga und berühren somit jedes Mal auf besondere Weise das wichtige und weite Feld des Atems. Ähnlich wie bei der asana selbst, liegt auch dem Atem eine feinere seelisch-geistige Dimension zugrunde. Dabei lernen wir, den Atem in seinen unterschiedlichen Qualitäten zu empfinden und zu beobachten, wie er inniglich mit den Kräften unserer Seele in Beziehung steht. Indem der Yogaübende sein Bewusstsein in der asana wie auch im täglichen Leben mit einer neuen Aufmerksamkeit und inhaltlichen Bewusstheit erweitert, erfährt er den Atem sogleich in einem natürlichen und freieren Rhythmus. In der Ausbildung werden wir uns auch mit pranayama, der klassischen Atemführung des Yoga, auseinandersetzen, um zu begreifen, wie diese auf den Menschen in seiner Ganzheit wirkt. Das Verständnis zum Atem und seiner inneliegenden Bedeutung stellt einen wichtigen Lern- und Erfahrungsschritt für den Yogaübenden dar.

    Weitere Unterthemen:

    • Erleben des Atems in der asana-Praxis
    • Die vier Dimensionen des Atems und Lernschritte für das soziale Leben
    • Der Begriff des prana, Unterscheidung verschiedener Energien
philosophie und Menschenkunde, Geschichte des Yoga, Quellentexte

Die Philosophie des Yoga eröffnet einen weiten Blick auf den Menschen und seine Entwicklungsmöglichkeiten und stellt ihn in einen großen kosmischen Zusammenhang. Heinz Grill erwähnt beispielsweise, wie der Mensch sich in der Zeit, als die Begriffe des Yoga in der altindischen Kulturepoche geprägt wurden, sich selbst in seiner Seele noch viel mehr in einer Einheit mit dem Kosmos erlebte, als es heutzutage der Fall ist. Die vielen Begriffe sind für uns heute kaum in ihrer wirklichen Bedeutung zu verstehen, da anscheinend unser Selbstgefühl vom Erleben des eigenen Körpers abhängig ist und sich viel mehr mit diesem identifiziert als in früheren Zeiten. Wir möchten uns deshalb in dieser Ausbildung darum bemühen, die verschiedenen Grundgedanken und Sanskritbegriffe des traditionellen Yoga neu denken zu lernen, sodass ihre spirituellen Aussagen in ein möglichst großes Verständnis rücken und mit der Zeit bis in das praktische Leben hinein finden.

Deshalb studieren wir neben den traditionellen Yogaschriften auch das Menschen- und Weltbild, das Rudolf Steiner in der Anthroposophie und in ähnlicher Weise Heinz Grill in den Imaginationen zum Neuen Yogawillen ausgeformt hat. Da sie diese Imaginationen für die Bewusstseinsverfassung des modernen Menschen formuliert haben, ist es leichter möglich, daraus konkrete Vorstellungen und brauchbare Übungsansätze für den Unterricht zu entwickeln, wobei ein tiefes Verstehen dieser Gedanken eine ebenso anspruchsvolle Aufgabe darstellt.

Das Studium des Menschenbildes und der Philosophie des Yoga ist nicht nur ein spannender, sondern auch ein wesentlicher Bereich für jeden Yogalehrer. Denn wenn wir den Menschen langsam als seelisch-geistiges Wesen denken lernen, dann werden wir ihn auch immer mehr auf seelenvolle Weise unterrichten und in seinen Entwicklungsmöglichkeiten fördern wollen.

Das westliche Menschenbild:

Das dreigliedrige Menschenbild: Körper, Seele und Geist
Das viergliedrige Menschenbild der Anthroposophie: Ich, Astralleib, Ätherleib, physischer Leib
Rudolf Steiner und die Anthroposophie: Die alte Yoga-Kultur und der neue Yoga-Willen (Vortrag von 1917)
Abendländische Mystik

Das indische Menschen- und Weltbild:

Sankhya-Philosophie (die drei guna), Vedanta-Philosophie, Tantrismus
Bhagavad Gita: der Selbstwerdeprozess, purusha und prakriti
Yoga-Sutren des Patanjali, Veden, Upanishaden
Sanskrit-Grundlagen: Bezeichnung der asana, philosophische Begriffe, Mantras
Der Integrale Yoga – Sri Aurobindo

Weitere Themen:

Geschichte des Yoga: Entwicklung des Yoga bis heute
Yoga-Persönlichkeiten, -Traditionen und -Stile

Pädagogik und Unterrichtsgestaltung

Die Tätigkeit des Yogalehrers ist unter anderem auch ganz besonders eine pädagogische Arbeit, d.h. sie beinhaltet einen verantwortungsvollen Umgang mit Menschen. Gleichermaßen tragen wir aber auch eine Verantwortung gegenüber den esoterischen Inhalten und Imaginationen, mit denen wir exoterisch, d.h. beschreibend und vermittelnd, umgehen lernen. Der Unterrichtende kann sich nun in der Kunst üben, wie er auf geeignete und freilassende Weise einen Gedanken, einen Inhalt oder ein Thema in die Stunde hineinführt. Der Yogalehrende kann auf freiheitliche Weise Mensch und Inhalt miteinander verbinden. Er kreiert durch seine Art und Weise der Unterrichtsgestaltung eine erbauende und harmonische Gesamtatmosphäre, die dem Teilnehmer einen freien Raum gewährt und gleichzeitig neue Möglichkeiten der Entwicklung eröffnen kann. Im Gesamten sollte die Fähigkeit, mit Menschen verbindend und heilsam umzugehen, ein Ideal des Yogalehrers beschreiben. Somit kann das Unterrichten zu einer wirklichen Kunst und Gabe für andere gedeihen.

Themen in diesen Einheiten:

  • Esoterik und Exoterik
  • Didaktik & Methodik (flexibler Umgang mit unterschiedlichen Voraussetzungen im Unterricht, rhythmischer Aufbau von Themen und Lehrinhalten)
  • Unterrichtsgestaltung und Themenaufbau: Übungsreihen- und Themenauswahl im Unterricht, Planung und Analyse von Stunden und Kursen
  • Entwicklung einer pädagogischen Führungskraft
    Kommunikation, Sprache und Gesprächsführung
  • Das Lehrer-Schüler-Verhältnis
  • Persönlichkeitsentwicklung, Lebensjahrsiebte und Biografie
Medizinische und psychologische Grundlagen

Wir sollten als Yogalehrer mit den verschiedenen körperlichen Einschränkungen und psychischen Ängsten, die uns im Unterricht begegnen können, fachlich fundiert, sicher und auch frei umgehen können. Deshalb erarbeiten wir in der Ausbildung ein solides Grundverständnis für die wesentlichen anatomischen, physiologischen und pathologischen Zusammenhänge, sodass eventuelle körperliche Risiken bei den einzelnen asana verantwortlich eingeschätzt werden können.

Ganz wesentlich ist aber auch ein gutes Verständnis des inneren, imaginativen Bildes einer asana, da es neue und heilsame Bewegungsansätze in der körperlichen Ausführung eröffnet. Wenn wir den Bewegungsansatz einer Übung und die Anatomie des Körpers aus einer imaginativen Sicht heraus verstehen lernen, können wir die Übungen im Unterricht auch entsprechend vereinfachen, ohne sie dabei in ihren wesentlichen und heilsamen Empfindungseindrücken zu mindern. Einen freien, flexiblen und zugleich sicheren Umgang mit den Übungen und den möglichen Ängsten und Einschränkungen der Kursteilnehmer zu entwickeln, ist ein Ideal, das wir in dieser Ausbildung anstreben.

Darüber hinaus möchten wir ein grundlegendes Verständnis über Krankheit und Gesundheit aus spiritueller Sicht erarbeiten, da wir den Yoga mit seinem Entwicklungsgedanken als Grundlage für einen ganzheitlichen Heilansatz verstehen. Auch wenn wir als Yogalehrer nicht therapeutisch tätig sind, können wir im Unterricht heilsame und förderliche Impulse für viele weit verbreitete gesundheitliche Beschwerden setzen.

Themen in diesem Fachgebiet:

Grundkenntnisse in Anatomie, Physiologie, Pathologie in konventioneller und erweiterter Sicht:

  • Bewegungsapparat
  • Herz-Kreislauf-System
  • Atemsystem
  • Nervensystem
  • Verdauungssystem
  • Hormonsystem

Damit praktisch verbundenes Basiswissen wie z.B. Umgang mit:

  • Rückenproblemen / Wirbelsäulenleiden
  • hohem Blutdruck
  • Gelenkproblemen
  • Übergewicht / Untergewicht

Grundkenntnisse in Psychologie in konventioneller und erweiterter Sicht und damit praktisch verbundenes Basiswissen wie z.B. Umgang mit:

  • Stress
  • Erschöpfung und Nervosität
  • psychischen Leiden wie z.B. Ängsten / Depressionen
  • Aufbau von Lebenskräften
Berufsorientierung

Themen in diesen Einheiten:

  • Berufsbild des Yogalehrers
  • Existenzgründung
  • fachlich- und sozialkompetente Gesprächsführung mit Interessenten und Personalleitern
  • Marketing

Indem wir den Yoga und die asana – die Körperübungen des Hatha-Yoga – mit erweiterten Gedanken kennen und durchdringen lernen, gewinnt das Praktizieren bald den ästhetischen Ausdruck, der das Üben zur Kunst erhebt und es mit einer neuen Sinngestaltung belebt. Daher bezeichnen wir diesen Ausbildungskurs auch bewusst als Studiengang, womit verdeutlicht werden soll, dass der eigentliche Fortschritt und die Entwicklung das Ergebnis einer eigenaktiven und interessierten inhaltlichen Auseinandersetzung darstellen. Somit wird das Studium zu einem unmittelbaren Lernen und Wachsen im eigenen Leben.

Der Beruf des Yogalehrers ist eine verantwortungsvolle und edle Möglichkeit, den Menschen auf individuelle und umfassende Weise in seiner persönlichen Entwicklung zu begleiten und zu fördern. Der Unterricht kann, wenn er wirklich jenen Bezug zu dem inneren Sinngehalt der Übungen bewahrt und sich gleichzeitig um eine klare und freie Sicht zu den Teilnehmern bemüht, zu einer wirklich tiefen Gabe und Aufbauleistung werden.

Inspiriert zu diesem Ideal des Yogalehrerberufes sind wir vor allem durch die Person von Heinz Grill, der den ‚Neuen Yogawillen‘ als einen zeitgemäßen und sozial-integrativen Schulungsweg begründet hat und nunmehr seit über 25 Jahren beständig weiter ausgestaltet. Im Rahmen seiner umfangreichen geistigen Forschungsarbeit hat er die gesamte Asanakunde auf differenzierte Weise mit tiefen Empfindungsqualitäten beschrieben, wie z.B. in dem Buch „Die Seelendimension des Yoga“, die es dem Übenden ermöglichen, jeder Übung zugrunde liegende seelische Qualitäten in die persönliche Erfahrung zu bringen. In einem Video zum Sonnengruß (surya namaskar) kommt das Empfinden einer weiten Ausdehnung bei gleichzeitiger Zentrierung in der ästhetischen Bewegung zum Ausdruck.

Es ist uns ein besonderes Anliegen, dass mit dieser in Norditalien stattfindenden Ausbildung die Möglichkeit für eine Begegnung, einen unkomplizierten fachlichen Austausch, wie auch für die unmittelbare Teilnahme an Unterrichtseinheiten mit dem Begründer dieses Yoga gegeben sind. Die Begegnung mit Heinz Grill schenkt einen Eindruck von einer unmittelbaren freien und schöpferischen Ich-Wirksamkeit im Menschen.

Ausbildungsdauer und -umfang

Die Ausbildung verstehen wir als eine umfassende Berufsausbildung. Sie umfasst ein 3-jähriges Grundlagenstudium mit der Möglichkeit eines anschließenden fachspezifischen Aufbaustudienjahres in einem der Fachbereiche: der künstlerischen Bewegungskunst, der heilkundlichen oder der pädagogischen Orientierung.

Insgesamt umfasst die Ausbildung 87 Tage mit 850 Unterrichtsstunden verteilt auf drei Jahre. Jedes Studienjahr umfasst:
6 Wochenenden à 3 Tage, 1 Wochenende à 4 Tage und 1 Termin à 7 Tage. Diese finden regelmäßig etwa alle 6 Wochen statt.

Neben dieser Präsenzzeit müssen die Teilnehmer nachweislich noch einmal ca. 350 Unterrichtsstunden pro Jahr im Selbst- und Heimstudium aufwenden für:

Selbststudium mit anschließender Überprüfung beim jeweils nächsten Präsenzkurs

Vorbereiten und Abhalten von Lehrproben (regelmäßig)

Ausarbeiten und Halten von Referaten (regelmäßig)

Anfertigung einer Projektarbeit (Artikel / Broschüre / Internetseite / Filmsequenz), 10 bis 15 Seiten, als Teil der Abschlussprüfung

Ausführlicher Vortrag über das Thema der Facharbeit

Prüfungsvorbereitung

Abschlussprüfung und Zertifikate

Projektarbeit: Eine Imagination (eine geistige Gesetzmäßigkeit) bis in die praktische Umsetzung verständlich ausarbeiten

Im Rahmen der mündlichen Prüfung ein Vortrag über die Projektarbeit

Mindestens 1-2 Imaginationen verinnerlichen (flexibles Umgehen im Unterricht)

Lehrprobe

Mündliche Prüfung

Die Prüfung zum Yogalehrer/ zur Yogalehrerin bildet den Abschluss der Ausbildung. Nach bestandener Prüfung wird das

„Zertifikat zum Yogalehrer/ zur Yogalehrerin auf Grundlagen des Neuen Yogawillen“

mit Angabe der Ausbildungszeit und der Lehrinhalte überreicht.

Die Ausbildung ist von der ZPP der gesetzlichen Krankenkassen anerkannt.

Ausbildungsbeginn

Mittlerweile praktizieren wir eine zirkulierende Ausbildungsstruktur. Das bedeutet, dass nach persönlicher Absprache die Möglichkeit besteht in einen laufenden Kurs einzusteigen. Wir gestalten dabei die Kursdynamik so, dass  inhaltlich und pädagogisch-didaktisch so gearbeitet wird, dass auch Teilnehmer mit unterschiedlichen Wissensstand sinnvoll anknüpfen und sich einbringen können. In unseren Kurs bemühen wir uns um eine fundierte und lebendige Fachkunde in Theorie und Praxis, diese aber besteht nicht aus einem schematischen Anhäufen von Information, sondern diverse Inhalte und Übungen stehen jeweils in einem thematischen Gesamtzusammenhang und werden nach individuellen Möglichkeiten und Kenntnisstand geschult und im Kurs gemeinsam herausgearbeitet und vertieft.
Die Ausbildungszeit bleibt dabei aber weiterhin bei einer drei- bzw. bei Wunsch eines vertiefenden Zusatzjahres vier Jahren.

 

Ausbildungskosten

Die Ausbildungskosten umfassen 1.800,- Euro pro Studienjahr.

Ein 1-jähriges fachspezifisches Aufbaustudium mit heilkundlichem, künstlerischem oder pädagogischem Schwerpunkt kann im Anschluss an das Grundlagenstudium absolviert werden.

Grundlegende Arbeitsliteratur

Als Arbeitsgrundlage der Ausbildung dienen u.a. folgende Bücher von Heinz Grill:

Hauptarbeitsbuch:
Die Seelendimension des Yoga (2018)
 
Weitere Literatur von Heinz Grill kann nach freier Wahl hinzugezogen werden:
  • Die Seelendimension des Yoga – Praktische Grundlagen zu einem spirituellen Übungsweg (2015).
  • Der freie Atem und der Lichtseelenprozess. Der Neue Yogawille in seiner Beziehung zur Anthroposophie (2017)
  • Übungen für die Seele – Die Entwicklung eines reichhaltigen Gefühlslebens und das Erlangen erster übersinnlicher Erkenntnisse (2017)
  • Die 7 Lebensjahrsiebte und die 7 Chakren – Ein praktischer Weg zur übersinnlichen Erkenntnisbildung (2019)
  • Ein Neuer Yogawille und seine therapeutische Anwendung bei Ängsten und Depressionen (2010).
  • Kosmos und Mensch – Ein Weg der Selbsterkenntnis und Selbstheilung durch das Studium des Neuen Yogawillens und der Anthroposophie, sowie der Anatomie und Physiologie des Körpers (2015).

Weitere empfehlenswerte Literatur:

  • Calais-Germain, Blandine: Anatomie der Bewegung. Technik und Funktion des Körpers (2012)
  • Grill, Heinz: Die Vergeistigung des Leibes – Ein künstlerisch-spiritueller Weg mit Yoga (2004).
  • Sivananda Yoga Zentrum: Yoga (2003).
  • Sri Aurobindo: Die Bhagavad Gita (2005).
  • Steiner, Rudolf: Wie erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten? (2005).

 

Ausbildungsvoraussetzungen

Es ist uns ein zentrales Anliegen, dass mit dieser Ausbildung die Entwicklung der Schöpferkräfte des Menschen gefördert und angeregt wird. Daher sollte auch der Interessent eine klare Motivation mitbringen, diesen eigenaktiven Entwicklungs- und Lernprozess im besten Sinne bei sich fördern und entfalten zu wollen. Vorkenntnisse im Yoga sind nicht notwendig. Über die Aufnahme entscheidet un­ter anderem ein persönliches Gespräch.

Anmeldung

 Das Anmeldeformular senden wir Ihnen gerne per Post oder Email zu.

Studienjahr

 

(Inhalte folgen bald!)